Um sportlich zu fahren, stellen viele den Lenker zu tief und den Sattel zu hoch ein. Durch die gestreckte Haltung kann das bei ungeübten Fahrern zu Rücken- und Nackenschmerzen führen. Schon geringfügige Änderungen in der Höhendifferenz können Abhilfe schaffen.

Wer bei längeren Radtouren Druckstellen/ Blasen an den Händen bekommt oder wem die Hände einschlafen, hat zuviel Druck auf Armen und Händen. Es genügt, den Lenker ein wenig höher zu stellen. Hilfreich sind auch Radhandschuhe oder Lenkerband.

Schmerzende Knie können durch eine zu tiefe Sitzposition verursacht werden. Also wieder Höhe des Sattels und Lenkers prüfen ! Knie warm halten, leichte Gänge fahren sowie die Beine eng am Rahmen und Kopf und Oberkörper ruhig halten!

Zu weiche Schuhsohlen z.B. von Turnschuhen lassen die Füße schnell brennen und schmerzen, ebenso das Aufsetzen des Mittelfußes statt des Ballens auf die Pedalen. Also Fahrstil prüfen und ggf. Radschuhe tragen !

Für Männer wichtig: Schlechter Straßenbelag und ein ungeeigneter Sattel sowie wieder der zu tiefe Lenker können Ursache für Prostatabeschwerden sein. Die Wahl des Fahrrades (z.B. gefederter Rahmen) und besonders des Sattels sollte gut überlegt werden.

Das Gesäß kann besonders bei Wiedereinsteigern schmerzen. Eine gut sitzende Radlerhose (keine Falten!) kann das verhindern, ebenso wichtig ist ein bequemer Sattel. Für Vielfahrer ist ein hartes Modell besser als ein weicher Sattel.

Radfahren als Freizeitbeschäftigung bedeutet Ausdauersport an frischer Luft. Der Fahrtwind kühlt auch bei sehr warmem Wetter - deshalb entsprechende Kleidung (siehe Hinweise) tragen, um Erkältungen vorzubeugen; Sonnenschutz (Kopfbedeckung und Creme), auch bei trübem Wetter verhindert Überhitzung und Sonnenbrand. Außerdem viel Trinken gegen den Flüssigkeitsverlust! Nach Regentour ein warmes Bad oder Sauna nehmen!

 

Weitere Informationen unter:

www.fa-technik.adfc.de/Ratgeber/Sitzen/index.html